Das 150.000 Instagram-Follower-Experiment
Reicht die eigene Persönlichkeit aus, um auf Instagram zu wachsen, oder muss ich...?
...mich wirklich nach den random Instagram-Regeln richten, die dir jeder dahergelaufene Otto in jedem 2. Reel um die Ohren haut
Über 2 Milliarden Menschen haben einen aktiven Instagram-Account.
Die meisten nutzen ihn als öffentliches Tagebuch, um der ganzen Welt zu zeigen, wie fancy schmanzy ihr Essen aussieht.
Um Urlaubsschnappschüsse zu teilen.
Oder man hat einen Hund.
Dann regelt sich der Content von selbst.
Alles, wohlgemerkt, äußerst legitime Gründe… Und dann gibt es die anderen:
Die, die mit Instagram eigentlich Geld verdienen wollen.
Eigentlich.
Wobei die wenigsten wirklich an den Punkt kommen, an dem Content anfängt, Reichweite und damit Kunden, Gespräche und
Geld zu bringen.
Geschweige denn mehr als 5 Likes und einen Kommentar der eigenen Tante.
Menschen, die mitunter ziemliche Genies in ihrem Bereich sind, aber auf
Instagram einfach keinen Fuß auf den Boden kriegen.
0Mrd.
Aktive Instagram Nutzer weltweit
50%
Haben 1.000 Follower oder weniger
3-5%
Knacken die 100.000 Follower‒Marke
Und in Jahr 3 nach all den sensationellen Ratschlägen…
Bleib dran.
Sei authentisch.
Poste konsistent.
Finde deine Nische.
Und der Alltime-Favorit: Gib nicht auf.
… wechselt der Regler von 200 auf 199 Follower.
Danke, Oma Erna.
Sind diese Menschen, bei denen es auf Teufel komm raus nicht klappen will, einfach zu alt, zu hässlich, zu wenig Brüste, zu viel Augenbraue, zu langweilig für Instagram?
Oder liegt das Problem darin, dass die meisten Menschen, die ernsthafte Absichten mit Instagram verfolgen, so derart blockiert von all den Regeln, Blueprints und Strategien sind, dass sie vergessen, sie selbst zu sein?
Geschweige denn, wie ein echter Mensch zu klingen?
Man könnte es ihnen nicht verübeln.
Denn sobald man heute Instagram öffnet und der Algorithmus dich einmal dabei ertappt hat, wie du eine Sekunde zu lang auf ein Reel gestarrt hast, das die vermeintliche Zauberformel offenbart, fällst du in ein Rattenloch.

Und wie ein kaputter Plattenspieler hörst du dir fortan die immer gleichen Must‒Dos an:
Die Hook ist das wichtigste - Es ist immer die Hook.
John Smith
Selbsternannter Instagram Experte |  53 Follower
Educate, entertain, inspire – am besten alles gleichzeitig, in 7 Sekunden
Maria Rossi
Hätte Medizin studieren können, aber wollte was Anständiges aus ihrem Leben machen
Mach Reels – aber bitte mit Mehrwert, Hook, Pattern Interrupt, Retention Curve…
Kai Kugler
Hat früher Lehrer darauf aufmerksam gemacht, dass es noch keine Hausaufgaben gibt
Sei persönlich – aber nicht zu privat
Erik Hansen
Postet nur Bilder von seinem Hund
Nutze Trends – aber bleib einfach du selbst
Sarah Johansson
Will für ihre Skills respektiert werden und lässt ihren Vorbau für sich sprechen
Mach Storytelling – aber nicht zu lange Stories.
Erik Karlsson
Agentur no.plan
Und wenn es dann immer noch nicht klappt, dann liegt es halt an dir.
Alternativ am Algorithmus.
Der liebt ja bekanntermaßen Konsistenz.
Und scheinbar schöne Menschen.
Aber sind diese „Regeln“ wirklich das Zünglein an der Waage, um auf Instagram zu wachsen? Oder ist es was ganz anderes? Genau das haben wir uns in einem Anflug von Langeweile auch gefragt, und da ist es entstanden:
Das 150.000 Follower Experiment
Vielleicht kurz dazu, wer wir überhaupt sind:
Zwei Millennials.
Vielleicht zu alt für diese Plattform und nicht mit Social Media sozialisiert.
Nicht hässlich, aber auch nicht so schön, dass wir allein durch Optik punkten können.
Ein Mann und eine Frau.
Und genau wir wollen herausfinden, ob wir die 150.000 Follower knacken können.
Warum ausgerechnet 150.000 Follower?
Irrelevant.
Wir brauchen eine messbare Metrik.
Es könnten auch 168.000 oder 109.576 sein können.
Zumindest: Jenseits der Norm.
Und weil wir im Gegensatz zur FDP die 5% Hürde schaffen wollen. 🤫
Wir fragen uns also:
  • Inwiefern muss man all die „Spielregeln“ der Instagram-Gurus beachten?
  • Gibt es einen validen Grund, dass sie existieren, außerhalb von „Ich tu so, als sei ich Experte, und knöpf dir Geld ab“?
  • Was will der Algorithmus wirklich?
  • Braucht es Originalität?
  • Oder müssen wir einfach dieselben Muster wie alle bedienen?
  • Muss ich als Unternehmer oder Selbstständiger über mein Thema sprechen, um mögliche Kunden zu erreichen?
  • Oder reicht es vielleicht aus, einen echten Ausdruck der eigenen Persönlichkeit ins Zentrum zu stellen und dem Gegenüber damit die Möglichkeit zu geben, mich kennenzulernen?
Mein Gott, sind das jetzt schon viele Fragen. (Timo… Worauf zum Teufel haben wir uns hier eingelassen?)
Übrigens…
Jap… that’s us.
Timo Hannemann
Start: 22.000 Follower
14.5%
Julia Hartmann
Start: 425 Follower
0.28%
Ok, einen Moment...
Warum startet ihr mit so einem großen Unterschied?
Es war einmal vor langer, langer Zeit (ca. 2 Monate).
Da hat Timo von heute auf morgen gedacht: Eigentlich habe ich keinen Bock mehr auf die Art von Content, die ich bisher gemacht habe.
Zu gestellt.
Zu geskriptet.
Zu viel Arbeit für viel zu wenig Output.
Also, warum nicht in das exakte Gegenteil gehen?
Anstatt zu versuchen das Ergebnis zu kontrollieren und immer darauf zu achten, was anderen gefallen könnte.
Was Follower und Reichweite bringen könnte.
Warum nicht den Spieß umdrehen und Instagram als Werkzeug nutzen, um immer weniger zu filtern?
Um die eigene Stimme zu finden.
Ungeskriptet.
Ungeplant.
Ohne Aufwand.
Und siehe da: In weniger als 2 Monaten hat er 10.000 Follower dazu bekommen.
Das, was zuvor ein ganzes Jahr gedauert hat, jetzt nur in einem f*cking Sechstel der Zeit???!!!
Hm... Zufall?
Oder sind wir hier etwas auf der Spur?
Wenn das also mit einem Account klappt.
Kann das auch mit einem Zweiten klappen?
Wenn das für einen Mann klappt.
Kann das auch für eine Frau klappen?
Naja...und der Rest ist Geschichte.
Und jetzt: Warum das Ganze?
Zum Ersten: Weil uns wirklich, wirklich langweilig ist.
Zum Zweiten: Weil wir neugierig sind.
Weil wir herausfinden möchten, was wirklich hinter Instagram-Growth steckt.
Denn scheinbar weiß niemand, wie das Instagram-Game wirklich funktioniert.
Und wenn doch, sehr viel dafür getan hat, dass du und wir den süßen Nektar der Weisheit noch nicht gekostet haben.
Möglich ist auch, dass die meisten großen Creator wahrscheinlich selbst nicht wissen, wie sie zu Reichweite und Followerschaft jenseits der Norm gekommen sind.
Keiner hat den einen Fahrplan.
Die ehrliche Antwort auf „Was hat dich wirklich groß gemacht?“ – viel Meinung und inneres Schulterzucken.
Oder ist es am Ende einfach nur das gute, alte Geld...?
Also, was passiert, wenn wir einfach mal alle Ratschläge, Vorlagen, Tipps & Tricks der “Hey Guuuys” Ringlicht-Bitches und Aufmerksamkeits-Junkies ignorieren?
Keine Ahnung.
Also werfen wir all das aus dem Fenster und machen das, was man auf Instagram auf gaaar keinen Fall machen sollte:
Wir starten ohne richtigen Plan.
Aber mit dem Ziel, unsere eigene Stimme auf Instagram zu finden.
Nicht mehr länger zu filtern und jedes Wort zu kontrollieren, das wir öffentlich sagen.
Sich loszulösen von dem Drang Ergebnisse kontrollieren zu wollen.

Um über Zeit zu sehen: Ob überhaupt einer von uns in diesem Leben am Ziel ankommt Ob die eigene Persönlichkeit reicht, um Reichweite, Kunden und damit Geld zu verdienen Es ist quasi der Gegenentwurf zu allem, was auf Instagram propagiert wird.
Und du kannst unsere Reise durch Phantasialand begleiten:
Wie wir unsere eigene Spielwiese bauen, um zu testen, was funktioniert… und was zum Scheitern verurteilt ist.
Und weil geteiltes Leid bekanntermaßen doppeltes Leid ist, teilen wir alles, was wir in diesem Experiment erleben, lernen und erfahren, wöchentlich innerhalb unseres Newsletters.
Das gibt uns einen Raum, um alles, was wir erleben, in irgendeiner Form zu dokumentieren.
Und dir die Möglichkeit, unsere Winner-Strategien, Winner-Formate und Gedanken in Echtzeit zu übernehmen und für dein eigenes Wachstum auf Instagram zu übertragen.
Wir übernehmen Trial & Error.
Du pickst dir die Winner raus und sparst dir Monate und vielleicht Jahre an Kopfschmerzen dabei, alles selbst herausfinden zu müssen.
Sounds like a deal to me.
Denn anstatt all unsere Erkenntnisse zu gatekeepen, teilen wir transparent alles, was uns auf dem Weg widerfährt: Erfolge. Fuck-Ups. Learnings.
Jede Ausgabe beantwortet Fragen, zu denen man das Internet leer saugen könnte, ohne auch nur eine einzige brauchbare Antwort zu finden:
Wie findet man zurück zur eigenen Stimme statt einfach andere zu kopieren?
Wie bekommt man wirklich Follower?
Und wie werden aus diesen Follworn Kunden?
Wie schnell verdient man auf Social Media Geld?

Du weißt schon, das Übliche eben.
Jeden XX versenden wir einen gemeinsamen Newsletter und teilen dort, was wir in der Woche zuvor erlebt haben. Gemessen in Zahlen. Und gefühlt in Stirnfalten.
Der Newsletter ist in 3 Kategorien aufgebaut.

#1 Die Nerd-Section:
Hier teilen wir alle Zahlen, unserer Beiträge über die gesamte Woche
  • Anzahl der neuen Follower
  • Reichweite
  • Aufrufe
  • Engagement Rate
  • Best Performer vs. Worst Performer
  • und natürlich: ob und wie viel Geld wir gemacht haben

#2 Der Feuilleton:
Hier teilen wir unsere intimsten und ehrlichsten Gedanken über den Prozess, in dem wir sind.
Welche Herausforderungen uns innerhalb des Experiments zu schaffen machen....

#3 BOOONUUUUS TIIIIIIIME:
Ja klar, gibt's hier neben den tiefen Insights in unsere Seelen noch ein paar Goodies oben drauf.
Wo kommen wir denn sonst hier hin.
Innerhalb des Newsletters teilen wir Inhalte, Videos (USW????), die wir einzig und allein dort teilen. Das können...
NAME DES NEWSLETTERS ist für:
Erstmal alle, die genau so wie wir daran interessiert sind, nicht länger zu kontrollieren, was sie sagen, wenn die Kamera läuft.
Die keinen Bock mehr auf absurde Regeln haben, die mehr blockieren als dabei zu helfen loszulegen.
(Manch einer würde sagen, dass das der einzige Grund ist, warum es diese Regeln gibt...)
Und die sich nicht länger selbst mit Trial & Error rumschlagen wollen, sondern einfach unsere Winning-Formate für sich selbst
anwenden wollen.
Unternehmer & Selbstständige, die sich schon viel zu lange die Zähne an Social Media ausbeißen und sich nicht allein zum Affen machen wollen.
Again: Geteiltes Leid, ist doppeltes Leid
Und ja, das kostet etwas.
Eine Art Aufwandsentschädigung dafür, dass wir uns jede Woche hinsetzen und das Ding runterschreiben

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